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Romina Araya Romero
Romina Araya Romero

Teaming Manager

il 30/05/2018 alle 01:26h

Wir werden dich nie vergessen, lieber Leo!

Leo war 17 Jahre alt und nicht weniger als 9 Jahre bei uns in Anahí, wo er die Liebe aller ehrenamtlicher Helfer genoss.

Leo wurde aus einer koreanischen Familie gerettet, die ihn ständig in einem viel zu kleinen Käfig hielt (Leo konnte sich darin nicht mal umdrehen) und lag in seinen Exkrementen; noch dazu hatten sie den Käfig mit der Öffnung zur Wand gestellt. Alles in allem verbrachte Leo die ersten 8 Jahre seines Lebens eingesperrt und sah nichts als Wände.

Als jemand den Zustand entdeckte, in dem sie den Hund hielt, zeigte er die Familie an. Als jedoch die Polizei das Haus aufsuchte, um die Situation zu beurteilen, war Leo verschwunden. Scheinbar hatte die Familie Wind von der Anzeige bekommen und sich des Hundes schnellstmöglich entledigt. Die Tierschutzorganisation Anahí suchte sämtliche Tierheime der Insel ab und benachrichtigte die Tierärzte in der Umgebung, bis Leo schliesslich im Inseltierheim auftauchte, und man ihn dort herausholen konnte.

Scheinbar ein glückliches Ende: Leo war jetzt sicher in den Händen einer Tierschutzorganisation, die ihm ein angemessenes Zuhause finden würde. Leo sollte Familienleben kennenlernen, aber es kam anders. Nach kurzer Zeit bei Anahí begann er, sich aggressiv sowohl anderen Tieren als auch Menschen gegenüber zu zeigen und wollte um keinen Preis aus seinem Zwinger kommen, was sicherlich auf seiner 8 jährigen Gefangenschaft beruht. Leo hatte eine aggressive Zwangsstörung, eine Art „Bipolarität“, die ihn zufrieden und ruhig und im nächsten Moment aggressiv sein liess, besonders beim Fressen und wenn man ihn streicheln wollte.

Aus all diesen Gründen konnte Leo nicht zur Adoption freigegeben werden. Also wussten wir Freiwilligen von Anahí, dass Leo bis an sein Lebensende bei uns bleiben würde, was er auch 9 Jahre lang tat.

Das erste Jahr in der Obhut von Anahí verbrachte er, ohne aus seinem Zwinger zu kommen oder spazierenzugehen. Sobald man versuchte, ihn herauszuholen, biss er um sich. Als die Tierschutzorganisation im Jahr 2011 den Hort wechselte, begann Leo plötzlich, seinen regelmässigen Spaziergang zu unternehmen, und von da ab war er der erste, der rauswollte (und er WAR immer der erste); er genoss es sehr, auf seinen Spaziergängen zu toben. Er schien immer glücklich bei uns, mit seiner Routine, seinen Spaziergängen. Ruhig, aber zufrieden… ganz nach seinem Willen letztendlich. Im Grunde war Anahí schon Leos Familie geworden.

Leo war verrückt nach Stofftieren, aber sie überlebten nur 5 Minuten. An jedem Drei-Königstag bekam er zwei, denn während er aus dem ersten den Schaumgummi zog, hatten die ehrenamtlichen Mitarbeiter Zeit, ein Foto von ihm mit dem zweiten zu machen.

Falls jemand von Euch die Gelegenheit hatte, das Tierheim zu besuchen, werdet Ihr gesehen haben, dass an seinem Zwinger ein Schild hing, auf dem stand, dass es verboten war, ihn mit Fremden rausgehen zu lassen und vor allem nicht die Hand durch das Gitter zu stecken. Einzig die Freiwilligen, die ihn am besten kannten, durften ihn ausführen, und immer dieselben Personen. Hätte man irgendjemanden von uns gefragt, hätten wir geantwortet, dass er nicht gefährlich, sondern „speziell“ war.

Jetzt ist Leo bei Ada, Lela, Valeria, Braco, Zimba, Linda und vielen anderen Engeln, die Teil der Anahí-Familie waren. Aber Leo war ein äusserst starker und mutiger Hund. Mit seinen 17 Jahren hat er eine sehr heftige Arthrose überstanden, eine Bauchspeicheldrüsenentzündung und zuletzt einen Schlaganfall. Ausserdem hat man bei ihm einen unheilbaren Tumor festgestellt, der ihm nur noch wenig Zeit liess. Da wir nicht wussten, wie lange es dauern würde, versammelten sich alle freiwilligen Mitarbeiter von Anahí schnellstmöglich und verbrachten einen schönen Tag mit ihm, um uns zu verabschieden. Die Vitalität, die er zeigte, war überraschend. Keinen Augenblick setzte er sich zum ausruhen hin, er wollte nur laufen, laufen, laufen! Leo war in einem wunderschönen Park, danach ging es in ein Restaurant nach Vegueta, in dem Hunde erlaubt sind, und den Abschluss bildete ein Strandspaziergang. Sein glücklicher Gesichtsausdruck bleibt für immer unsterblich auf den Fotos.

Geliebter Leo, wir werden deine Anwesenheit in unserer Tierschutzorganisation nie vergessen. Deine Routine war schon unsere Routine, und es wird schwer, dich nicht hier zu haben, um zu sehen, wie du das von dir gewählte Leben geniesst. Auch deinen Charakter werden wir vermissen, die Art und Weise wie du dein Reich beschützt hast… und das Misstrauen einiger Menschen, die versuchten, deine Eckzähne zu spüren. All das spielt keine Rolle. Deine Sammlung an Bissen liefert Stoff für einen ganzen Nachmittag an Anekdoten unter uns, deiner Familie.

In den letzten Wochen haben wir Veränderungen an deinem Charakter wahrgenommen: Du liesst dich leicht anfassen, du beschütztest deinen Raum nicht mehr so… Und obwohl es gut schien, dass du nicht mehr der Beisser warst, beruhte in Wirklichkeit alles auf deinem Zustand. Deine Krankheit veränderte dich zum Guten in den letzten Monaten, machte dich umgänglicher, so, als ob du uns ein paar letzte Momente der Vertrautheit und Nähe mit dir schenken wolltest. Auf dem Foto dieses letzten Treffens sieht man dich gehalten von einem der Ehrenamtlichen, etwas, das vor 10 Jahren undenkbar war. Wir bleiben zurück mit der Erinnerung an dieses Glück.
Tschüss Leo. Du bleibst für immer der knurrende Opa von Anahí.

https://youtu.be/Tmfv-hZ0om8


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Romina Araya Romero
Romina Araya Romero

Teaming Manager

il 08/05/2018 alle 02:26h

Neuigkeiten von Peter!

Peter war krank und fast 1 Woche in der Tierklinik. Sein Leben hing am seidenen Faden, aber der Grosse hat gekämpft. Jetzt bekommt er eine Spezialdiät, und wir hoffen, dass er sich weiter erholt. Er ist ein Sonnenschein von Hund, und es ist so traurig, dass in all den Jahren niemand nach ihm gefragt hat. Er ist doch so ein guter, nobler und liebebedürftiger Hu


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Anna Sandner

Teaming Manager

il 08/05/2018 alle 01:35h

Gute Miene zum schlechten Wetter!
Einige unserer Hunde, die adoptiert wurden, haben es sehr gut. Sie erfreuen sich des Schnees und hier haben wir ein paar Videos und Fotos davon für euch!


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