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Kapitel 1 – Wie Struppi und Motzi zu mir fanden
Eigentlich wollte ich mein Rentenalter in Ruhe und Frieden mit meinem Therapiehund Toby und meinem Rettungshund Gonzo verbringen. Deshalb zog ich nach Ungarn. Dort hatten die Hunde ein großes Areal von 4000 Quadratmetern, und genau das war für mich der ausschlaggebende Grund, dorthin auszuwandern.
Doch kaum drei Wochen nach meiner Ankunft in Barlahida lernte ich eine neue Realität kennen: Straßenhunde.
Eines Tages war ich auf dem Weg, einer ungarischen Familie zu helfen – die Mutter musste ins Krankenhaus, und ich sollte mich um die Kinder kümmern. Plötzlich liefen mir auf der Hauptstraße zwei kleine Welpen vors Auto. Ohne nachzudenken bremste ich und stieg aus. Zum Glück hatte ich wie immer zwei Boxen im Auto.
Der erste Welpe, ein kleiner struppiger Kerl, kam schwanzwedelnd auf mich zu und ließ sich problemlos hochnehmen. Er landete sofort in der sicheren Box. Der zweite hingegen sprang auf der Straße herum, bellte und motzte mich an. Während Autos gefährlich nah an uns vorbeirasten, schaffte ich es schließlich auch, ihn einzufangen und ebenfalls in die Box zu setzen. Beide waren erst einmal in Sicherheit.
Doch was nun?
Ich musste ja trotzdem zur Familie, um die Kinder zu versorgen. Also fuhr ich erst einmal dorthin, die zwei kleinen Passagiere im Auto. Die Kinder waren natürlich begeistert, als sie die Welpen sahen. Und sofort kam die Frage: „Was machst du nun mit den Hundchen?“
Ich erklärte, dass ich keine weiteren Hunde wollte – schließlich war ich im Rentenalter – und deshalb dachte ich, sie ins Tierheim zu bringen. Eine vernünftige Idee, so schien es mir.
Nach der Arbeit fuhr ich also ins Tierheim in Zalaegerszeg. Mit Händen und Füßen erklärte ich, wie und wo ich die Welpen gefunden hatte. Man nahm sie freundlich entgegen – doch dann kam der Schock: Wenn sie innerhalb von zwei Wochen keine Familie fänden, würden sie in der Tötungsstation landen.
Wie bitte?!
Entsetzt nahm ich die beiden sofort wieder an mich. Stattdessen fuhr ich direkt zum Tierarzt Dr. Fendrik, ließ die Welpen untersuchen, chippen und impfen. Um einen EU-Heimtierausweis auszustellen, brauchte er jedoch Namen. Der kleine Motzer bekam den Namen Motzi, und der struppige Welpe hieß von nun an Struppi.
Begegnung mit Toby und Gonzo
Wenig später kehrten wir nach Hause zurück. Toby und Gonzo warteten bereits am Zaun. Zuerst ließ ich Motzi heraus. Er stand sofort wie festgeklebt an meiner Seite – plötzlich ganz still, als er meine beiden Hunde erblickte. Toby und Gonzo schnupperten kurz und zogen sich wieder zurück.
Dann kam Struppi an die Reihe. Ganz schwanzwedelnd begrüßte er die beiden freundlich und im nächsten Moment tobten alle drei schon über das freie Feld. Es war, als ob er schon immer dazugehörte.
So schien es, als hätten Struppi und Motzi ihren Platz gefunden – mit zwei Erziehern an ihrer Seite.
Versuche, die Welpen zu vermitteln
Natürlich versuchte ich, den beiden ein Zuhause zu suchen. Doch die Erfahrungen waren ernüchternd.
Die erste Interessentin lebte in Nova und wollte Motzi übernehmen. Doch dort trafen wir auf aggressive Hunde, und ich wurde selbst zum ersten Mal in meinem Leben gebissen. Motzi packte ich sofort zurück ins Auto – dorthin würde er niemals gehen.
Ein zweiter Interessent wollte Struppi adoptieren. Beim ersten Termin war niemand da, beim zweiten erwartete mich ein betrunkener Mann, der kaum noch stehen konnte. Auch Struppi ließ ich selbstverständlich nicht dort.
Die Entscheidung
Nach diesen Erfahrungen war für mich klar:
Struppi und Motzi gehören nun zu meiner Familie.
Und so begann unser gemeinsames Abenteuer.


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