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Was hat dazu geführt und was hat mich bewegt und motiviert um Cumplesuenos Rescue zu gründen.
Gerne möchte ich Euch erklären, welche Ereignisse in meinem Leben dazu geführt haben, dass in mir der Wunsch wuchs, die Tierschutzorganisation "Cumplesueños - Erfülle Träume“ zu gründen.
Schon als kleines Kind habe ich mich stundenlang mit dem Hund meiner Großeltern, mit denen wir zusammenlebten, unterhalten, so berichten meine Eltern. Ich hatte und habe das Gefühl, dass ich die Sprache der Tiere verstehe. Dank meiner Eltern bekamen meine Schwester und ich dann noch Hühner, Hasen und Meerschweinchen. Stundenlang konnte ich mich mit ihnen beschäftigen. In einer Kiste in der Küche zogen wir ein Küken groß, dass die Mutter abgelehnt hatte. Im Vorort von Essen war und bin ich noch bekannt als „das Mädchen mit dem zahmen Hahn“.
Denn der Hahn ging mit mir spazieren, vor Geschäften wartete er auf mich und schlief bei mir neben dem Bett oder aber im Bett. Er war natürlich darauf trainiert, sein Geschäft außerhalb des Bettes zu erledigen.
In den Herbstferien verbrachten wir oft Zeit auf einem Bauernhof in Bayern, der sich der Schweinezucht widmete. Ich verliebte mich in ein Ferkelchen und taufte es Dicki. Leider musste ich mich von ihm trennen, das war für uns beide unbeschreiblich schmerzhaft und traurig. Ich sah ihn nie mehr wieder und werde Dicki niemals vergessen. Ich habe heute noch das Gefühl, dass ich ihn im Stich gelassen, seinem Schicksal überlassen habe. Damals schwor ich mir, dass ich so etwas nie mehr zulassen werde, wenn ich volljährig bin und genug Geld verdiene.
Mit 16 Jahren nach einer Berufsberatung in der Schule berichtete ich meiner Mutter, dass ich im Tierheim arbeiten möchte. Dazu hatte sie eine gute Idee und schlug mir vor, dass ich in den Weihnachtsferien dort ein Praktikum machen könnte, in der Hoffnung, dass ich mir danach diese Idee aus dem Kopfe schlagen würde. Und so arbeitete ich in meinen Weihnachtsferien dort - und wollte gar nicht mehr aufhören.
Dort traf ich auch den Schäferhundmix Venito. Er fiel mir sofort auf, weil er so verängstigt war. Es war Liebe auf den ersten Blick. Meine Familie wollte keinen Hund mehr und mein Praktikum war vorbei. Ich versprach Venito, ihn täglich zu besuchen, doch über die Weihnachtsfeiertage klappte es nicht. Das Tierheim rief mich an und berichtete, dass Venito nicht mehr fressen und nicht mehr am Leben teilnehmen würde. Mit einem langen Gedicht, das ich auf das Kopfkissen meiner Eltern legte, konnte ich meine Eltern überzeugen, mir meinen Traum zu erfüllen: Wir adoptierten Venito.
Ich erinnere mich noch an die ersten Verse des Gedichts:
"Ich liebe jedes kleine Tier,
denn sie sind nicht so wie wir,
Sie leben ohne Hass und Gier."
Nach dem Abitur wollte ich Tierärztin werden, jedoch musste man damals während des Studiums Tierversuche durchführen, das hätte ich nicht gekonnt. Ich entschied mich letztendlich für ein Jurastudium, mit der Idee, danach bei Greenpeace zu beginnen. Als ich jedoch mein zweites Staatsexamen in der Tasche hatte, war ich zu jung für die Rechtsabteilung von Greenpeace. Mein Plan ging nicht auf. Ich arbeitete ein Jahr in einer Anwaltskanzlei und entschied mich dann, für drei Monate nach Spanien zu gehen. Nach Malaga. Daraus sind mittlerweile 24 Jahre geworden. Warum Malaga? Na, ist doch klar, als ich während meines Studiums in einer Eisdiele arbeitete, war Malaga mein Lieblingseis.
In Malaga gab (und gibt es natürlich immer noch) viele Straßenhunde und -Katzen - und so begann ich, vielen Tieren ein schöneres Leben zu schenken. Auch Möwen, Tauben und Spatzen nahm ich auf, damit sie bei mir ihre Krankheiten auskurieren konnten. Ich weiß noch, wie ich beim Friseur in Pedregalejo saß und mir die Friseurin lachend erzählte, dass, wenn man ein herrenloses oder krankes Tier fände, nur diese verrückte Ausländerin anrufen müsse, die würde schon helfen. Als ich sagte, dass ich das wäre, verstummte sie für einen kleinen Augenblick.
Nach 16 Jahren hatte ich in Pedregalejo bereits neun Hunde und 15 Katzen, der Platz wurde zu eng, somit zog ich nach Marbella in ein größeres Haus mit großzügigerem Grundstück. Endlich hatten wir alle mehr Platz, um uns auszutoben. Tja, mehr Platz bedeutete für mich auch wieder mehr Tiere. Ich rettete zwei Schweinchen, die schon nicht mehr laufen konnten, weil sie zur Mast in einer Minikiste eingesperrt waren. Dabei sind Schweine hochintelligente Tiere! Die beiden hören mittlerweile aufs Wort.
Dann kamen misshandelte Hühner, Enten, Truthähne, Wachteln und Hochzeitstauben dazu. Wusstet Ihr, dass Hochzeitstauben - weil sie so überzüchtet sind - total ihre Orientierung verlieren, nicht mehr nach Hause finden und dann qualvoll verhungern und verdursten?
Nun wird unser Zuhause schon wieder zu klein, somit werde ich bald ins nahe gelegene Bergdorf Monda ziehen. Und wie es so kommen musste, rettete ich Schafe und Ziegen vor dem Schlachthof, Mastins (Spanische Mastiffs) und von einem andalusischen Gebrauchtwagen- und Pferdehändler Esel, die vor dem Aussterben bedroht sind, Pferde und ein Maultier.
Die Tierarztkosten belaufen sich inzwischen auf Unsummen, denn gerade diese Tiere waren und sind zum Teil noch in einem erbärmlichen gesundheitlichen Zustand.
Dank der Einkünfte aus meiner Anwaltskanzlei, die ich vor 21 Jahren gründete, konnte ich bislang die unendlich vielen Tierrettungen finanzieren. Ich habe bislang nie andere um Hilfe oder Unterstützung gebeten, doch nun ist es an der Zeit. Denn es gibt noch so viel mehr Tiere, die Hilfe brauchen. Und so viele Menschen, die erkennen müssen, was Tierwohl bedeutet.
Meine Tierschutzorganisation „Cumplesueños” ist gegründet und über 200 Tiere sind inzwischen schon bei mir. Ich benötige nicht nur finanzielle Hilfe, sondern auch Freiwillige, die mir bei der täglichen Fütterung und beim Saubermachen unter die Arme greifen.
Als Dank gibt es ganz viel Liebe von allen Tieren zurück, die für jede Zärtlichkeit, jede Aufmerksamkeit, jedes Schmusen unendlich dankbar sind.
In Planung ist außerdem ein kleines Café, um Veranstaltungen zu organisieren. Die Einnahmen fließen ausschließlich in die Arbeit der Tierschutzorganisation "Cumplesueños".
Ich möchte auch Kindern und Schulen, Menschen mit Einschränkungen und alten Menschen ermöglichen, sich mit den Tieren zu verbinden, damit sie sich gegenseitig Kraft und Stärke schenken. Nichts ist besser als Tiere und Menschen, die auf andere angewiesen sind, zu vereinen. Das ist mein Ziel und mein Traum, darum: Cumplesueños - Erfülle Träume.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr mein Team und mich hier mit nur 1 Euro im Monat unterstützt!
Herzlichen Dank!
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Erst vor wenigen Tagen haben wir für unsere Tierschutzorganisation "Cumplesueños - Erfülle (Tier)-Träume“ diese Teaming Gruppe gegründet - und schon haben wir die ersten Teamer/Spender. Das ist so schön und wir sagen schon mal DANKE!
Nun hoffen wir in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren auf viele, viele weitere Teamer, die unser Arbeit mit unterstützen und fördern.
Auf dem Bild ist unsere Sofia vor 2 Jahren und heute!
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Teaming Manager
Ieri alle 13:23h